Nicole Staudacher MSc, DGKP

Bereichsleitung Wohnung 3, 4 + 5

Nach meinem HAK-Abschluss ging ich zur Sparkasse Feldkirch und durfte dort über fünf Jahre Erfahrungen in den Bereichen Kreditabwicklung und Wohnbaufinanzierung sammeln.

Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Rettungssanitäterin beim Roten  Kreuz der Rettungsabteilung Feldkirch stellte ich immer mehr fest, wie spannend der Bereich der akutmedizinischen Versorgung und vor allem der direkte Kontakt mit hilfsbedürftigen Menschen ist. Daher begann ich 2007 mit der Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Feldkirch und absolvierte im September 2010 dort mein Diplom.

In meinen verschiedenen Praktika hat mich die Begleitung des alten und pflegebedürftigen Menschen in seinem Alltag immer wieder aufs Neue begeistert. Daher zog es mich nach meinem Diplom gleich in die stationäre Langzeitpflege. Was mir in diesem Tätigkeitsfeld besonders gefällt, ist die ressourcenfördernde und –erhaltende Planung und Gestaltung der Pflegebeziehung. Zudem stehen Begrifflichkeiten wie „Heimat schaffen“ und „Normalität ermöglichen“ im Mittelpunkt meines täglichen Tuns. „Heimat ist kein Ort – Heimat ist ein Gefühl.“ (Herbert Grönemeyer, „Heimat“)

Das Empfinden von Normalität und Heimat ist für mich, somit eng an das Wirken und die Kompetenzen der Pflegepersonen geknüpft. Dies erfordert eine nötige Empathie, um Vertrauen zu schaffen, das fachliche Wissen zur Beurteilung von Alltags- und Pflegesituationen betagter Menschen und letztlich auch das richtige Maß an Nähe-Distanz-Verhalten, um BewohnerInnen auch selbst leben zu lassen – was für mich, den stationären Langzeitpflegebereich zur Königsdisziplin auszeichnet.

Mein theoretisches Fachwissen für den ständigen Praxistransfer konnte ich während meinen zwei großen Ausbildungen – Universitätskurs “Case- und Care-Management mit integriertem Mittleren Pflegemanagement” über die Connexia Vorarlberg und dem Master-Lehrgang „Master of Science in Advanced Nursing Practice“ an der Fachhochschule Wien – erweitern und vertiefen.

Im Februar 2017 begann ich als Bereichsleitung im Haus Klosterreben zu arbeiten, da auch für mich dieses Hausgemeinschaftsmodell mit all seinen Facetten eine moderne und neue Generation von Pflegeheimen darstellt. Es bereitet mir täglich viel Freude, mit den Menschen im Haus Klosterreben in Kontakt treten zu können.